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Das LED Einmaleins
Allgemeinbeleuchtung mit LED-Technik

Im Zeitalter eines ausgeprägten Umweltbewusstseins und immer schärferer gesetzlicher Vorgaben steigt die Sensibilität für Energieverbrauch und CO2-Emissionen in der Bevölkerung. Bewusster Umgang mit Energie ­ egal in welcher Form ­ wird flächendeckend praktiziert, schließlich macht sich jede Einsparung auch in Euro und Cent bemerkbar. Oftmals bedeutet Energieeinsparung jedoch, dass man ein Stück Lebensqualität einbüßt, denn wenn die Raumtemperatur um zwei Grad gesenkt oder die abendliche Wohnraumbeleuchtung auf ein Minimum reduziert wird, ist das mit einem gewissen Verlust an Komfort gleichzusetzen. Die Bereitschaft, diese Einbußen in Kauf zu nehmen legt nun jeder für sich selbst fest, in jedem Fall ist das Einsparpotenzial aber begrenzt.

Warum ist LED so wirtschaftlich?
Im Vergleich zur klassischen Glühlampe, die etwa 95% der zugeführten elektrischen Energie in Wärme umsetzt, erzeugt die LED kaum Wärme als „Abfallprodukt“. Der Wirkungsgrad der LEDs wird durch ständige Weiterentwicklung der verwendeten Halbleitermaterialien immer weiter optimiert, um die Wärmeentwicklung und damit die Verlust weiter zu senken. Da LEDs wärmeempfindlich sind und bei hohen Temperaturen schnell altern, lassen sich Hochleistungs-LEDs nur dann realisieren, wenn das Kühlsystem groß dimensioniert wird oder der Wirkungsgrad sehr hoch ist.
Ist das Licht von LEDs vergleichbar mit dem herkömmlicher Leuchtmittel?
LEDs für die Allgemeinbeleuchtung emittieren keine IR- oder UV-Strahlung. Die Lichtfarbe, angegeben in Kelvin (K), von LED-Leuchten gibt Aufschluss über die Zusammensetzung des abgestrahlten Lichtes. Eine niedrige Farbtemperatur wirkt warm, eine hohe eher kühl. Hohe Farbtemperaturen um 6000 K wirken ­ speziell im Vergleich mit herkömmlichen Glühlampen ­ anfangs etwas ungemütlich. Nach kurzer Gewöhnungszeit ist diese dem Tageslicht entsprechende Lichtfarbe jedoch sehr angenehm. In Wohnräumen wird man dennoch eher zu niedrigen Werten zwischen 3000 K und 4500 K greifen; in gewerblichen Anwendungen haben sich Werte um 6000 K bewährt, da sich diese tageslichtähnliche Lichtzusammensetzung positiv auf das Wohlbefinden auswirkt. Als positiver Nebeneffekt ist der Wirkungsgrad von LEDs mit Farbtemperaturen um 6000 K am höchsten.
Welche Möglichkeiten der Lichtsteuerung habe ich?

Die LED lässt sich mit modernen Treiberbausteinen sehr komfortabel dimmen oder in die gängigen Bussysteme der Beleuchtungstechnik einbinden. Zu nennen wären hier z.B. KNX/EIB, DALI, DMX oder 0..10 V.

Intelligentes Lichtmanagement ­ sei es mit Bewegungs-/Präsenzmeldern oder Helligkeitssensoren ­ bietet zusätzliches Einsparpotenzial. Die LED benötigt keine Aufwärmzeit, wie es bei Leuchtstoff- oder Energiesparlampen der Fall ist. Deshalb eignet sie sich besonders gut für Systeme mit bedarfsabhängiger Beleuchtung. Häufige Einschaltvorgänge wirken sich nicht negativ auf die Lebensdauer des Leuchtmittels aus.

Wie haltbar sind eigentlich LED-Leuchtmittel?
Die Lebensdauer von LED-Lampen liegt üblicherweise zwischen 30.000 und 50.000 Stunden. Hieraus resultieren gerade in größeren Beleuchtungsanlagen enorme Vorteile hinsichtlich der Wartungskosten.
Durch die lange Lebensdauer (40.000 Stunden werden bei einer täglichen Nutzung von 8 Stunden nach über 13 Jahren erreicht) ist kein ständiger Wechsel des Leuchtmittels mehr nötig. Das führt dazu, dass immer mehr LED-Leuchten als kompakte Einheit auf den Markt kommen, bei denen die LEDs fester Bestandteil sind und nicht gewechselt werden können. Die Treiberbausteine sind auf die gleiche Lebensdauer ausgelegt wie die LEDs selbst.
Wie steht es um die Umweltverträglichkeit?

Die klassische Energiesparlampe birgt gewisse Gefahren. Das Schwermetall Quecksilber ist ein zwingender Bestandteil aller Leuchtstofflampen. Es tritt bei Bruch des Leuchtstoffkörpers aus und kann, da es bei Raumtemperatur verdampft, über die Atemwege aufgenommen werden. Diese Quecksilberdämpfe sind stark toxisch. Wenn man die Öko-Bilanz von LED-Lampen betrachtet, also Herstellung, Transport, Haltbarkeit und Entsorgung mit einbezieht, fällt diese wesentlich besser aus als die der Glühlampe. Aber auch gegenüber der Energiesparlampe stellen sie hier eine deutliche Verbesserung dar. LED beinhalten kein Quecksilber und müssen im Gegensatz zu Leuchtstoff- und Energiesparlampen nicht als Sondermüll entsorgt werden.

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